Ein Spielplatz für alle – unsere Schülerinnen und Schüler gestalten mit

Wie muss ein Spielplatz gestaltet sein, damit wirklich alle Kinder dort spielen und Spaß haben können?

Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Veranstaltung im Rathaus Neunkirchen, an der auch das Unternehmen natürlich inklusiv beteiligt war. Die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid plant auf der Freifläche an der Schmiedestraße einen neuen Spielplatz – und dabei sollten von Anfang an auch die Erfahrungen von Kindern mit unterschiedlichen Einschränkungen berücksichtigt werden.

Wer könnte dazu bessere Ideen haben als unsere Schülerinnen und Schüler?

Kinder unserer Schule sind gewissermaßen Experten aus eigener Erfahrung. Sie erleben täglich selbst oder im Miteinander mit anderen, welche Barrieren es im Alltag gibt und was es bedeutet, wenn Dinge nicht für alle gleichermaßen zugänglich sind. Gleichzeitig wissen sie auch, was möglich wird, wenn ein Umfeld entsprechend gestaltet ist.

Hier ein paar Beispiele unseres inklusiven Schullebens:


Mitreden und mitgestalten

Am 11. August war es soweit: Einige unserer Schülerinnen und Schüler machten sich gemeinsam mit Frau Luchtenberg-Engel auf den Weg ins Rathaus. Dort konnten sie die bisherigen Entwürfe für den geplanten Spielplatz kennenlernen, ihre Erfahrungen schildern und eigene Ideen und Vorschläge einbringen.

Dabei ging es um ganz konkrete Fragen:
Wie können Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen? Welche Spielgeräte können von möglichst vielen Kindern genutzt werden? Wie müssen Wege und Zugänge gestaltet sein? Und wie kann ein Spielplatz aussehen, auf dem niemand nur zuschauen muss, sondern alle aktiv dabei sein können?

Unsere Schülerinnen und Schüler hatten dazu einiges zu sagen – und ihre Perspektiven wurden ernst genommen.

Die Ergebnisse der Beteiligung wurden inzwischen dem Sozialausschuss der Gemeinde vorgestellt und dort beraten. Nun hoffen wir, dass viele der Anregungen in die weitere Planung einfließen und der inklusive Spielplatz an der Schmiedestraße bald Wirklichkeit wird.

Hier ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, ihre Erfahrungen einzubringen und an der Gestaltung eines öffentlichen Ortes mitzuwirken.

Denn Inklusion bedeutet für uns: Nicht die Kinder müssen sich an die Umgebung anpassen – die Umgebung sollte so gestaltet sein, dass alle dazugehören können.